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Ende Februar, glücklicherweise noch vor Beginn der Corona-Krise, konnte der ADFC-Kreisverband seine diesjährige Mitgliederversammlung abhalten. 32 Mitglieder und drei Gäste wurden vom Vereinsvorsitzenden Johannes Heyn zur Sitzung in Homberg begrüßt. Nach einer Gedenkminute für die Anschlagsopfer in Hanau ging er zur Tagesordnung über.

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In einem Vortrag „Leitlinien für den Radverkehr in Homberg“ referierte Ullrich Horstmann (Gudensberg), seit vielen Jahren im Schwalm-Eder-Kreis als Experte anerkannt, über Maßnahmen, die aus seiner Sicht zur Verbesserung der Situation für Radfahrer in Homberg, aber auch für Einwohner in den entfernt gelegenen Ortsteilen dringend nötig sind. Dabei ging er auch auf die Vorschläge des Planungsbüros IKS ein, welches von der Stadt derzeit mit der Erarbeitung eines Radverkehrskonzeptes beauftragt ist. Der ADFC ist in Person von Ullrich Horstmann eng in die Planungen des Büros eingebunden. Insgesamt, so Horstmann, sei in Homberg derzeit eine Aufbruchsstimmung zugunsten einer Förderung des Radverkehrs zu verspüren - wesentlich beflügelt auch durch die Aktivitäten des kürzlich wiedergewählten Bürgermeisters Dr. Nico Ritz und seines Teams. Der ADFC-Kreisverband will diese Bestrebungen unter anderem durch die Gründung einer Ortsgruppe „Homberg und Umgebung“ unterstützen.

In der anschließenden Diskussion gab es einen lebhaften Meinungsaustausch zu dem vom ADFC seit Jahren gewünschten und mittlerweile auch vom Kreistag unterstützten Umbau der nunmehr seit fast 18 Jahren nicht mehr genutzten Bahnstrecke Homberg –Treysa zu einem Radweg. Das Beispiel des beliebten Bahnradwegs Rotkäppchenland zeige, welches Potenzial sich so erschließen ließe.

Im weiteren Sitzungsverlauf gaben mehrere Vorstandsmitglieder ihren Rechenschaftsbericht für das abgelaufene Jahr ab. Die Berichte umfassten die Kassenlage des Vereins und die zahlreichen in 2019 gelaufenen Aktivitäten. Dazu zählten insbesondere die knapp 100 allgemein zugänglichen, geführten Radtouren, aber auch die rege Zusammenarbeit mit Kommunalpolitikern und Dienststellen zur Verbesserung der örtlichen Radverkehrsbedingungen. Nicht zuletzt konnte für den Verband, der ja zwei Landkreise abdeckt, eine seit Jahren erfreulicherweise kontinuierlich steigende Mitgliederzahl festgestellt werden.

Nach der einstimmigen Entlastung des Vorstandes standen die turnusgemäßen Vorstandswahlen an. Da der bisherige 1. Vorsitzende Dr. Johannes Heyn nicht mehr für dieses Amt kandidierte, wurde Ulrich Wüstenhagen (Schwalmstadt) einstimmig in diese Aufgabe berufen. In den Kreis der Beisitzer wurden Monika Kuckert aus der Ortsgruppe Bad Hersfeld sowie Hans-Joachim Schwietering aus der Ortgruppe Homberg (Efze) neu gewählt.

In seinen Abschiedsworten als 1. Vorsitzender bedankte sich Heyn für die in all den Jahren immer sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Vorstandsmitgliedern und wünschte Ulrich Wüstenhagen alles Gute und viel Erfolg in der neuen Position.

Zum Abschluss der Sitzung konnte das druckfrische Heft mit dem Programm für 2020 an die Anwesenden zur Weiterverteilung ausgegeben werden.

Fotos

© Michael Landow

 

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